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Die Gemeinde Neckertal gibt es seit dem 1. Januar 2009. Die Geschichte der drei Orte, die den bisherigen Gemeinden ihre Namen gaben, geht aber weit zurück. Mogelsberg wird 1152 erstmals in den Geschichtsbücher erwähnt, wo der Hof zu Magoldesberch im Schirmbrief von Papst Eugen in päpstlichen Schutz genommen wurde. Die Bezeichnung soll damals "mein goldener Berg" bedeutet haben. Die Gerichtbarkeit lag bei den Grafen von Toggenburg. Eine Zeit lang besassen die Klöster St.Johann und Magdenau Besitzungen in der Gemeinde Mogelsbeg. Eine Eigenart hatte sich bis 1945 erhalten; der Weiler Hiltisau im Hoffeld war eine Enklave und gehörte zur Gemeinde Oberhelfenschwil. Zu Beginn der 50er Jahre ist diese Enklave mit dem Weiler Rennen abgetauscht worden. Um 1050 herum muss St.Peterzell gegründet worden sein. Die Edlen von Illnau im heutigen Kanton Zürich stiften hier auf ihrem Grundbesitz eine Brüderklause zu Ehren des hl.Apostels Petrus. Die Gründungsurkunde ist, wie die meisten Urkunden aus jener Zeit, verloren gegangen. Schon im 11. Jahrhundert vereinigen sich in St.Peterzell drei Pilgerrouten. 1178 bestätigt Papst Alexander III. der Abtei St.Johann die Klosterbesitzungen, unter denen auch St.Peterzell aufgeführt ist. Es ist dies die früheste urkundliche Erwähnung von St.Peterzell, die erhalten geblieben ist. Die erste urkundliche Erwähnung von Brunnadern als "Brunnadran" geht auf das Jahr 1377 zurück. Der Name stammt von den vorhandenen "Brunnen-Adern" (Quellen), die selbst bei grosser Trockenheit nicht versiegen.
Quelle: Gemeinde Neckertal |
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